09.08.2016

von Nürnberger Land B° LP

Bio-Mostobst dringend gesucht

Die Streuobst-Initiative Hersbrucker Alb will den Erhalt der landschaftsprägenden Streuobstwiesen durch neue Bio-Streuobstprodukte intensivieren.


Die Streuobst-Initiative Hersbrucker Alb e.V. will den Erhalt der landschaftsprägenden Streuobstwiesen im Landkreis durch die Entwicklung und Vermarktung von neuen Bio-Streuobstprodukten nach dem Motto „Schutz durch Nutzung“ intensivieren. Deshalb werden noch weitere Lieferanten von Most-Obst gesucht.

„Wir haben in den letzten Wochen ein paar tolle, neue Ideen für innovative Bio-Streuobstprodukte entwickelt“, freut sich Ottmar Fischer, Vorsitzender der Streuobst-Initiative Hersbrucker Alb, dafür brauchen wir diesen Herbst erst mal mehr Mostobst“. Als Zielgröße gibt der ehrenamtliche Streuobstretter mindestens 20 Tonnen an. Der zweite Vorsitzende des Vereins zum Erhalt von Streuobstwiesen, Roland Heldrich, erklärt das Ziel des Vereins so: „Wenn wir großflächig Streuobst erhalten wollen, geht das nur nach dem Motto ´Schutz durch Nutzung´. Wenn der Preis fürs Obst stimmt, dann werden die Obstbäume als Produktionsgrundlage auch gepflegt und neue gepflanzt.“ Definitive Aussagen zum Einkaufspreis des Mostobstes wollen beide zwar noch nicht machen, sind sich aber einig, dass sie den Erzeugern ein sehr interessantes Angebot machen können.

Partner und Unterstützer der Streuobst-Initiative sind das Regionalmanagement des Landkreises Nürnberger Land und die Öko-Modellregion Nürnberg, Nürnberger Land und Roth. Mit Unterstützung durch diese Partner konnte ein Beratungsbüro beauftragt werden, das den Verein bei der Ausweitung der Vermarktung unterstützt. Die Regionalmanagerin des Landkreises Christina Reinhardt, die das Projekt begleitet, weist auf einen wichtigen Punkt hin: „Die Lieferanten müssen natürlich ein paar Bedingungen erfüllen. Die wichtigste ist, dass die Streuobstwiesen für unser Obst tatsächlich ökologisch bewirtschaftet werden – entweder jetzt schon oder umgestellt werden. Dann bekommen die Erzeuger auch einen wirklich fairen Preis für ihr Obst“.

Potenzielle Lieferanten von Mostobst müssen ihre Flächen nicht unbedingt selbst auf Bio umstellen. Dabei kann den Erzeugern geholfen werden und der Verein übernimmt gegebenenfalls auch die anfallenden Kontrollkosten. Mehr Infos zum Projekt und Ansprechpartner für Lieferanten von Mostobst bzw. bei Fragen zur Umstellung auf Bio finden sich auf der Internetseite der Streuobst-Initiative. Interessenten können sich auch direkt an den Vorsitzenden Ottmar Fischer unter 09154/8699 wenden.

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