15.01.2014
(Quelle: Nürnberger Land)

Gesundheit im Mittelpunkt?

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Nürnberger Land nimmt Anfang 2014 ihre Arbeit auf und Gesundheitsthemen könnten Schwerpunkte darstellen.


Einer der Schwerpunkte neben Tourismus, regionalen Wirtschaftskreisläufen und Demografie könnten Gesundheitsthemen sein: Die Versorgung mit Allgemein- und Fachärzten sowie die stationäre Versorgung. Landrat Armin Kroder: „Das sind ausgesprochen wichtige Angelegenheiten, die alle Gemeinden betreffen. Sie können in der Lokalen Aktionsgruppe, in der alle Gemeinden vertreten sind, gut behandelt werden.“.

Wie berichtet, wird die LAG Gesundheitsregion Hersbrucker Land auf den gesamten Landkreis ausgedehnt, um der EU-Förderkulisse ab 2014 gerecht zu werden. Alle Kommunen des Landkreises haben sich bereit erklärt, bei der LAG Nürnberger Land mitzumachen, um in den Genuss von EU-Fördermitteln kommen zu können. Landrat Armin Kroder und der Vorsitzende der bisherigen LAG, Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg, begrüßen diesen Schritt einhellig und sehen ihn als große Chance für die Region.

Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen auf das neue Förderprogramm Leader. Es unterstützt regionale Projekte im ländlichen Raum mit bis zu 50 Prozent Förderanteil an den Projektkosten. Die LAG ist ein Netzwerk von Bürgern, Gemeinden und Organisationen, in dem die Leader-Projekte beschlossen werden. Das Management der Projekte und des Programmes wird künftig vom Regionalmanagement des Landkreises wahrgenommen, bisher war es an ein externes Büro vergeben. Unter anderem ist eine Satzungsänderung des alten Vereins notwendig und es müssen noch sogenannte „Wirtschafts- und Sozialpartner“ in den neu dazukommenden Städten, Märkten und Gemeinden gefunden werden. Das sind interessierte Firmen, Organisationen oder Privatleute, die Interesse haben, das Nürnberger Land weiter zu entwickeln.

Der weitere Fahrplan sieht vor, dass Anfang 2014 die formal notwendigen Sitzungen zur Erweiterung der LAG abgehalten werden. Danach werden im Landkreis zügig neue Ziele und Projektideen gesammelt, die in das neue „Regionale Entwicklungskonzept“ einfließen. In der zweiten Jahreshälfte wird dieses Konzept beim Landwirtschaftsministerium in München eingereicht. Im Erfolgsfall können gegen Ende 2014/ Anfang 2015 neue Projektanträge gestellt werden.

Bereits seit 2003 erhält die „Gesundheitsregion Hersbrucker Land“ Mittel aus dem Programm. In der jetzt zu Ende gehenden Förderperiode von LEADER flossen über zwei Millionen Euro EU-Mittel in die bisherige Gesundheitsregion, in der 13 Kommunen des Landkreises liegen. Insgesamt wurden dort damit fast vier Millionen Euro in Projekte investiert. Beispiele sind das HUNAS-Museum im Bahnhof Hartmannshof, die Qualitätsoffensive Tourismus, die Machbarkeitsstudie für die Harnbacher Mühle oder auch der Generationengarten in Reichenschwand.

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